Nachhaltigkeitsbericht für Geschäftsjahr 2024 veröffentlicht

Der Grüne Punkt hat den Nachhaltigkeitsbericht für das Jahr 2024 vorgelegt. Der Bericht gibt umfassend Auskunft über die Strategie und ihre Herleitung, über Kennzahlen, Maßnahmen und weitere Planungen in allen wesentlichen Handlungsbereichen. Die inhaltliche Ausrichtung orientiert sich an den Standards des Global Sustainability Standards Board (GSSB). Die Nachhaltigkeitsstrategie basiert zudem auf den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (SDGs). Diese bilden einen globalen Rahmen für ökologisches, soziales und wirtschaftliches Handeln und dienen als Leitlinie für das unternehmerische Handeln.

„Dieser Bericht zeigt unsere Initiativen zur Verringerung des ökologischen Fußabdrucks, zur Förderung der Kreislaufwirtschaft und zur Schaffung sicherer, integrativer Arbeitsumgebungen. Wir sind uns bewusst, dass die Verbesserung der Nachhaltigkeit ein langer Weg ist. Der Bericht dokumentiert unsere Fortschritte, die Herausforderungen, denen wir gegenüberstehen, und unsere Vision: eine Zukunft, in der Ressourcen geschont, Systeme regenerativ gestaltet und Gemeinschaften gestärkt werden,“ erläutert Laurent Auguste, CEO von GreenDot, in seinem Vorwort.

Wesentliche Fortschritte 2024

  • CO2-Einsparungen und Ressourcenschonung: 2024 wurden 805,6 Kilotonnen Verpackungsabfälle recycelt. Dieses Gewicht entspricht etwa dem 2,5-fachen Gewicht des Kölner Doms. Darüber hinaus stellten die Systec Plastics Werke in Hörstel und Eisfeld rund 40,7 Kilotonnen Rezyklate her. Ein Gewicht, das dem 1,5‑fachen der Kölner Hohenzollernbrücke inklusive der berühmten Liebesschlösser gleichkommt.
  • Förderung der Kreislaufwirtschaft: Die Gruppe stärkt die Kreislauffähigkeit von Polyolefinen über PP- und LDPE-Recycling hinaus. Mit unseren Tätigkeiten in Italien und dem Joint Venture TriPlast in Österreich wird eine kontinuierliche Versorgung mit hochwertigen Sekundärrohstoffen gesichert. TriPlast gilt als modernste Sortieranlage Europas für Kunststoffverpackungen.
  • Verantwortung für Umwelt und Menschen: Die Unternehmensgruppe Der Grüne Punkt stellt Umwelt- und Sozialverantwortung auch 2024 ins Zentrum ihres Handelns und verbessert ihre energetische Leistung durch ein Energiemanagement nach DIN EN ISO 50001:2018 sowie nachhaltige Bau- und Betriebskonzepte. In ihren Standorten setzt sie auf energieeffiziente Technik, Prozessoptimierungen und Maßnahmen wie Wärmerückgewinnung oder Elektromobilität, um Ressourcen zu schonen und fossile Brennstoffe zu vermeiden.
  • Sichere und inklusive Arbeitsumgebung: Der Bericht hebt zudem die Förderung von Diversität und Sicherheit hervor. Maßnahmen zur Weiterbildung und zur inklusiven Unternehmenskultur wurden ausgebaut, um Mitarbeitenden ein modernes, nachhaltiges Arbeitsumfeld zu bieten. Der Frauenanteil beträgt im Jahr 2024 33 Prozent.

Dr. Ina-Maria Becker, Head of Sustainability bei Der Grüne Punkt, hebt hervor: „Unser Nachhaltigkeitsbericht macht deutlich, dass wir schon heute in vielen Bereichen beachtliche Fortschritte erzielen – sei es bei der Förderung der Kreislaufwirtschaft oder dem Aufbau einer inklusiven Unternehmenskultur. Und erstmals haben wir zudem unseren Carbon Footprint über alle drei Scopes (1, 2 und initial 3) ermittelt, um Transparenz zu schaffen und die Grundlage für weitere Verbesserungen zu legen. Dennoch wissen wir: Das genügt noch nicht. Mit unseren ambitionierten Zielen möchten wir uns kontinuierlich weiterentwickeln und Jahr für Jahr besser werden.“

Der vollständige Nachhaltigkeitsbericht für das Geschäftsjahr 2024 kann auf der Website des Unternehmens nachgelesen werden.