Brose baut Fertigungskompetenz in China aus

Der Automobilzulieferer Brose hat ein neues Werk im chinesischen Taicang eröffnet. Primär für den chinesischen Markt fertigt das Familienunternehmen dort unter anderem Türsysteme, Sitzstrukturen und Elektromotoren. Was im Jahr 2015 mit einer kleinen Fertigung in gemieteten Produktionshallen in Taicang begann, wird mit Abschluss der zweiten Bauphase Ende 2019 auf eine Gesamtfläche von 73.000 Quadratmetern anwachsen. Brose Taicang ist dann die größte Fertigungsstätte des Mechatronik-Spezialisten in Asien. Dafür investiert das Familienunternehmen rund 180 Millionen Euro.

„Der neue Standort in Taicang wird eines der wichtigsten Werke der Brose Gruppe“, betonte Thomas Spangler, Geschäftsführer Technik, bei der offiziellen Eröffnung am 26. November. „Mit digitalisierten Prozessen sowie neuesten Herstellungsmethoden erhöhen wir unsere Fertigungskompetenz in Asien deutlich.“ So kommt etwa ein modernes Produktionsleitsystem zum Einsatz. Es analysiert Daten aus der Fertigung und steuert den kompletten Produktionsprozess, was die Qualität der Erzeugnisse erhöht und Ausschuss minimiert.

„Die Entwicklung in Taicang von der Miethalle zu einem unserer weltweiten Leitwerke steht exemplarisch für die positive Geschäftsentwicklung der Brose Gruppe in China und unser konsequentes Umsetzen moderner Produktionssysteme“, erklärte Spangler. Bis zum Jahr 2024 wird das Unternehmen 1.600 Mitarbeiter am Standort beschäftigen.

Auch Wang Hongxing, Mitglied der Regierung von Taicang, zeigte sich über die Erfolgsgeschichte erfreut: „Die Automobilindustrie ist eine der wichtigsten Säulen für unser Wirtschaftswachstum. Wir glauben, dass das hochmoderne Werk von Brose einen sehr positiven Einfluss auf die Zukunft des Automobilsektors in der Region haben wird.“

Quelle: Brose
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