Die MAAG Group nimmt vom 5. bis 10. Februar 2026 an der Plastindia in Neu-Delhi, Indien, teil und präsentiert in Halle 06, Stand H6-B2A innovative Produktlösungen für die Polymer- und Rohr- und Schlauchindustrie. Erstmals seit der Übernahme von SIKORA im Juni 2025 treten die MAAG Group und SIKORA, Hersteller von Mess-, Regel-, sowie Inspektions- und Sortiertechnologie mit einem gemeinsamen Messestand auf. „Unser Messeauftritt unterstreicht unsere strategische Ausrichtung: Wir bieten Systeme zur Polymerverarbeitung und Qualitätskontrolle für unsere Kunden“, erklärt Uwe Kellner, VP Sales EMEIA MAAG Group. Ob Pumpen, Filter, Granuliersysteme, Pulvermühlen, Recyclingsysteme sowie Mess- und Regelsysteme für die Herstellung von Rohren und Schläuchen oder Inspektion und Sortierung von Kunststoffgranulat – unsere Systeme schaffen einen entscheidenden Mehrwert für unsere Kunden.“
Zu den Exponaten der MAAG Group zählen der Hochleistungsschmelzefilter ERF 350 sowie der Trockenschnitt-Stranggranulator BAOLI-3. Für Recyclinganwendungen bietet MAAG kontinuierliche Schmelzefilter wie den ERF 350, der Durchsätze von bis zu 3.800 kg/h bei einem Verschmutzungsgrad von bis zu 16 Gewichtsprozent verarbeitet. Die Schmelze fließt von außen nach innen durch eine kontinuierlich rotierende Trommel mit einer Vielzahl konischer Bohrungen, während Verunreinigungen wie Papier, Holz, Gummi oder Metalle an der Außenseite der Trommel verbleiben und kontinuierlich abgeschabt und ausgetragen werden. Insgesamt vier ERF-Modelle decken Durchsätze von 150 bis 10.000 kg/h ab. Ergänzend stehen vier Modelle der ECO-Serie für PET-Anwendungen mit geringeren Verunreinigungen, etwa Produktionsabfällen, zur Verfügung.
Der BAOLI-3 ist ein Trockenschnitt-Stranggranulator für Compoundierungs- und Recyclinganwendungen. Die Maschine nutzt Kernkomponenten – darunter Schneidwerkzeuge und Strangeinzugswerk – die von MAAG Germany hergestellt werden. Drei Modelle decken Durchsatzleistungen von 20 bis 3.450 kg/h ab, abhängig von Anwendung und Polymertyp. Zu den wichtigsten Merkmalen zählen eine hohe Granulatqualität, die lange Lebensdauer, ein niedriger Geräuschpegel, eine einfache Bedienung sowie flexible Installationsmöglichkeiten für unterschiedliche Produktionsumgebungen.
SIKORA präsentiert auf der Plastindia unter anderem das PURITY CONCEPT V, ein Offline-System zur Stichprobenkontrolle und Analyse von Granulat, Flakes und Prüfplatten. „Das System erkennt mittels optischer Kamera Verunreinigungen wie Black oder Colored Specks und Verfärbungen ab 50 µm. Die Analyse dauert weniger als eine Minute – inklusive Prüfzertifikat und HSV-Farbkarte der erkannten Farbabweichungen“, erklärt Holger Lieder, Geschäftsführer SIKORA. Damit leistet das System einen wesentlichen Beitrag zur Produkt- und Qualitätssicherheit.
Im Bereich Messtechnik für die Rohr- und Schlauchextrusion stellt SIKORA zudem das CENTERWAVE 6000 vor. Das System misst berührungslos Rohre mit Durchmessern von 32 mm bis 1.600 mm direkt nach dem ersten Vakuumtank. Durch einen kontinuierlich rotierenden Transceiver und ein leistungsstarkes Prozessorsystem werden Durchmesser und Wanddicke mittels Millimeterwellen-Technologie über 360 Grad des Produktumfangs exakt erfasst. Dies erleichtert die Zentrierung der Extrusionswerkzeuge, reduziert Materialverbrauch und senkt Kosten.
Ergänzend präsentiert SIKORA das X-RAY 6000 PURE, ein innovatives Röntgensystem zur kontinuierlichen Messung von Gesamtwanddicke, Exzentrizität sowie Innen- und Außendurchmesser einschichtiger Schläuche und Rohre. Das System kann flexibel an verschiedenen Positionen in der Extrusionslinie eingesetzt werden. Bereits ab dem ersten Betriebstag ermöglicht es eine Reduzierung der Wanddicke auf den minimal zulässigen Wert – mit erheblichen Material- und Kosteneinsparungen.
Mit dem gemeinsamen Messeauftritt auf der Plastindia 2026 zeigen die MAAG Group mit SIKORA ihre gebündelte Kompetenz entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Kunststoffverarbeitung. „Unser Anspruch ist es, Kunden nicht nur erstklassige Maschinen und Systeme bereitzustellen, sondern sie auch als langfristiger Partner mit fundiertem Prozess-Know-how zu begleiten“, fasst Uwe Kellner zusammen.











