Arburg auf der Fakuma 2026

  • Smartest: Umfassendstes Produktportfolio inklusive digitale Services und Software
  • Innovativ: Elektrischer Allrounder Trend mit Steuerung Gestica lite und smarten Assistenten
  • Aus einer Hand: Maschinen, Automation und Digitalisierung – für minimale Stückkosten

Auf der Fakuma 2026 in Friedrichshafen, Deutschland, präsentiert sich Arburg als innovativer Komplettanbieter von Lösungen für die Kunststoffverarbeitung, der seine Kunden mit umfassendem Know-how auf dem Weg zur Smartest Factory begleitet. Den Schwerpunkt und Mittelpunkt des Arburg-Stands 3101 in Halle 3 bilden „Digitale Services & Software“ entlang der kompletten Wertschöpfungskette. Zudem sind sechs Maschinen-Exponate, darunter zwei Allrounder Trend, sowie neue Robot-Systeme und komplexe Turnkey-Anlagen zu sehen. Arburg beteiligt sich darüber hinaus aktiv am Karriere-Freitag „Mold your future“ der Messe.

„Mit unserem Fokus ‚Smartest Factory‘ machen wir klar, wie wir uns in der Branche positionieren. Wir streben an, dass unsere Kunden auch zukünftig die innovativsten, intelligentesten und damit besten Lösungen bekommen“, betont Juliane Hehl, geschäftsführende Gesellschafterin Global Marketing bei Arburg. „Wir alle müssen unsere Zukunft aktiv formen und die Prozesse entlang der kompletten Wertschöpfungskette hinsichtlich Performance und Effizienz kontinuierlich optimieren, um im Markt zu bestehen und wettbewerbsfähig zu bleiben. Auf der Fakuma 2026 zeigen wir Kunden und Interessenten, wie wir sie auf dem Weg zu ihrer ‚Smartest Factory‘ als zuverlässiger und langfristiger Partner und Anbieter von Komplettlösungen mit umfassendem Know-how begleiten.“

Digitalisierung über die gesamte Wertschöpfungskette

Von innovativen Spritzgießtechnologien samt smarten Assistenten und KI-gestützten Features über effiziente Automation und Turnkey-Anlagen bis hin zur digitalen Vernetzung der kompletten Produktion können die Kunden in Sachen Digitalisierung bei Arburg aus dem Vollen schöpfen. Wie alle Features ineinander­greifen und entlang der Wertschöpfungskette optimal zusammenspielen, erklären die Experten an Monitoren und Simulatoren im zentralen Bereich des Messestands. In diesem Jahr feiert das selbst entwickelte Arburg Leitrechnersystem (ALS), sein 40-jähriges Bestehen. Dieses modular aufgebaute MES von Arburg schafft – künftig auch als Cloud-Modell –Transparenz in der Produktion, steigert die Gesamtanlageneffizienz (OEE) und lässt sich mit dem Kundenportal arburgXworld vernetzen. Das Kundenportal wiederum bietet zahlreiche, auch KI-gestützte Apps, die die Produktivität im Arbeitsalltag steigern. Und schließlich tragen smarte Assistenten und Piloten dazu bei, Stückkosten zu reduzieren, ohne Abstriche bei der Teilequalität machen zu müssen.

Insgesamt 14 Maschinen-Exponate

Mit sechs Allroundern auf dem eigenen Messestand und acht weiteren auf Partnerständen zeigt Arburg ein breites Spektrum innovativer Spritzgießlösungen. Von der Standardmaschine über automatisierte Mikro- und Mehrkomponenten-Fertigungszellen bis zur komplexen Turnkey-Anlage für die Medizintechnik ist alles dabei. Ein Hingucker auf dem Arburg-Messestand sind zwei elektrische Standardmaschinen mit intuitiv bedienbarer Steuerung Gestica lite: Die effiziente Herstellung von LSR-Verschlüssen demonstriert eine Fertigungszelle rund um einen Allrounder 1800 e Trend, ausgestattet mit 64-fach-Werkzeug und linearem Robot-System Multilift Select 16. Ein Allrounder Trend 1000 e fertigt beispielhaft für den technischen Spritzguss freifallend Stecker-Bauteile für die Elektronik.

Breiten Raum nehmen zudem Automations- und Turnkey-Projekte ein, für die sich Arburg in jeder Hinsicht als „Problem Solver“ sieht. Dazu zählt eine Turnkey-Anlage rund um einen vertikalen Allrounder 475 V mit Kuka Sechs-Achs-Roboter, die mittels In-Mould-Dekoration (IMD) hochwertige Cover für Funkschlüssel fertigt. Ein elektrischer Allrounder 270 A mit Mikrospritzmodul und linearem Multilift Select 4 demonstriert das Mikrospritzgießen von vier je 0,004 Gramm wiegenden Mikrofiltern mit komplexen Geometrien. Die digital vernetzte Fertigungszelle „NextGen Medical Solution“ rund um einen elektrischen Allrounder 570 A in Reinraumausführung haben die Medical-Experten weiter­entwickelt, sodass sie jetzt Injektoren-Pens auch aus Rezyklat fertigen kann. Ein KI-gestütztes Software-Tool sorgt dabei für gleichbleibend hohe Teilequalität. Spannend ist auch die Zwei-Komponenten-Anwendung rund um einen Allrounder More 2000, der mit einem komplexen 32-fach-Werkzeug zweifarbige Dominosteine produziert. Die Konfektionierung zum Spiele-Set „ready to use“ und Ausgabe an die Fachbesucher übernehmen u. a. ein Multilift V 30 und ein kollaborierender Cobot. Zudem ist bei dieser Anwendung weitere Neuheiten in Sachen Automation und Robot-Systeme zu sehen.

60 Arburg-Azubis am Karriere-Freitag präsent

Zum Karriere-Freitag „Mold your future“ der Messe am 16. Oktober wird das Arburg-Team in Friedrichshafen durch über 60 Auszubildende und Ausbilder verstärkt. Auf dem Messestand werden für junge Interessierte Standrundgänge mit dem Highlight Smartest Factory angeboten. Der Arburg-Markenbotschafter und „schwimmende Professor“ Andreas Fath von der Hochschule Furtwangen erläutert, wie Digitalisierung und Nachhaltigkeit ineinandergreifen. Zudem können sich potenzielle Fachkräfte beim innovativen Familienunternehmen Arburg auch gleich für eine Ausbildung, Studium und Berufseinstieg bewerben.