SIMONA steigert Ergebnis im ersten Halbjahr deutlich

Global organisches Wachstum setzt sich fort – USA und Asien währungsbereinigt mit zweistelligen Zuwachsraten – EBIT und EBT legen prozentual zweistellig zu

Der SIMONA Konzern hat die Umsatzerlöse im ersten Halbjahr 2018 um 2,3 Prozent auf 204,9 Mio. EUR (Vorjahr 200,3 Mio. EUR) gesteigert. In den USA und Asien konnten währungsbereinigt starke Zuwächse erzielt werden. In Europa hat sich das Wachstum aufgrund einer leicht abgeschwächten Konjunktur verlangsamt. Das EBIT konnte das Kunststoff verarbeitende Unternehmen um 10,0 Prozent auf 18,8 Mio. EUR (Vorjahr 17,1 Mio. EUR1) steigern. Die EBIT-Marge liegt mit 9,2 Prozent am oberen Rand der Prognose für das Gesamtjahr von 7-9 Prozent.

Ein starkes zweites Quartal hat zur guten Entwicklung beigetragen. In Q2 wurden Umsatzerlöse von 106,2 Mio. EUR und damit 4,8 Prozent mehr als im Vorjahresquartal (101,3 Mio. EUR) erwirtschaftet. Das erste Halbjahr war durch ein hohes organisches Wachstum außerhalb Europas geprägt. In den USA konnten die Umsätze währungsbereinigt um 11,6 Prozent gesteigert werden, in Asien um 17,5 Prozent. Durch den Einfluss der Wechselkursumrechnung steht für die USA in Euro ein Wachstum von 2,3 Prozent auf 51 Mio. EUR und für Asien von 10,9 Prozent auf 15,2 Mio. EUR zu Buche. Die Umsatzerlöse in Europa sind um 1,4 Prozent auf 138,7 Mio. EUR gestiegen (Vorjahr 136,7 Mio. EUR).

Mit Halbzeugen erwirtschaftete SIMONA Umsatzerlöse von 165,2 Mio. EUR (Vorjahr 161,1 Mio. EUR) und damit 2,5 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Deutliche Zuwächse konnten im Geschäft mit PVC Platten für Aviation sowie bei Hochleistungskunststoffen, wie z. B. PFA, erzielt werden. Der Markt für geschäumte PVC Platten für Druck- und Werbeanwendungen litt weiter unter hohem Wettbewerbsdruck.

Die Umsätze im Produktbereich Rohre und Formteile betragen 39,7 Mio. EUR im ersten Halbjahr (Vorjahr 39,2 Mio. EUR) und waren von einem schwachen ersten Quartal im Projektgeschäft geprägt. Das Industrie- und Formteilgeschäft hat sich insgesamt weiter positiv entwickelt.

Mit dem Ergebnis im ersten Halbjahr ist SIMONA zufrieden. Das Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) ist von 12,5 auf 18,7 Mio. EUR gestiegen. Das EBIT im Konzern konnte um 10,0 Prozent von 17,1 Mio. EUR1 im Vorjahr auf 18,8 Mio. EUR gesteigert werden. Die EBIT-Marge stieg von 8,51 auf 9,2 Prozent. Das EBITDA hat sich von 24,2 Mio. EUR1 im Vorjahreszeitraum auf 26,0 Mio. EUR verbessert. Die EBITDA-Marge beträgt 12,7 Prozent nach 12,1 Prozent1 per Ende Juni 2017.

„Die Qualität des Ergebnisses stellt uns zufrieden. Wir haben operative Verbesserungen erzielen können und das EBIT deutlich gesteigert. Unser globales organisches Wachstum haben wir fortsetzen können. USA und Asien sind währungsbereinigt stark gewachsen. Die Risiken für ein Abkühlen des weltweiten Wirtschaftswachstums sind größer geworden. Es scheint, dass in einigen etablierten Volkswirtschaften der Peak der Wachstumsraten erreicht ist. Das haben wir in Europa gespürt. Wir gehen aber davon aus, das Umsatzziel von 405-410 Mio. EUR Konzernumsatz und eine EBIT-Marge von 7-9 Prozent für 2018 erreichen zu können, auch wenn das zweite Halbjahr saisonal bedingt etwas schwächer ist.“, so Wolfgang Moyses, CEO SIMONA Konzern.

Nachfolge im Vorstand
Zum 01.01.2019 wird Dr. Jochen Hauck Mitglied des Vorstandes der SIMONA AG. Herr Dr. Hauck folgt als Chief Operating Officer Dirk Möller, der zum 30.06.2019 aus dem SIMONA Vorstand ausscheiden wird. Dr. Jochen Hauck ist zurzeit als Global Sales Director und stellv. Business Unit Manager für den weltweiten Vertrieb der Business Unit selbstklebender Folien der Renolit SE, Worms, verantwortlich. Die RENOLIT Gruppe ist ein weltweit tätiges Kunststoffunternehmen für Platten und Folien. Nach Maschinenbau- Studium und Promotion an der RWTH Aachen ist Herr Dr. Hauck nach Stationen an der RWTH Aachen und bei Klöckner Pentaplast seit 2006 für Renolit tätig. Der Vorstand der SIMONA AG wird nach dem Ausscheiden von Dirk Möller zum 30.06.2019 in Zukunft aus Wolfgang Moyses, CEO, und Dr. Jochen Hauck, COO, bestehen.

Akquisition im US-Kunststoffmarkt
Der SIMONA Konzern hat die Premier Material Concepts, LLC (PMC), Findlay, Ohio, USA, erworben. PMC ist ein Extrusionsunternehmen, das vor allem Kunststoffplatten für Caravan-, Agrar- und Industrieanwendungen herstellt. Das Unternehmen erwirtschaftete 2017 einen Umsatz von ca. 27 Mio. USD und beschäftigt mehr als 60 Mitarbeitende. PMC konzentriert sich in attraktiven Nischenmärkten für Tiefziehanwendungen auf High- Performance-Plastics, die spezielle Lösungen und hohe Materialkompetenz erfordern. Zu den verarbeiteten Materialien gehören vor allem TPO, ABS und Kombinationen aus Vinyl und Acrylic mit ABS. PMC zeichnet sich durch hohe Flexibilität in der Produktion und starke eigene Kapazitäten in der Produktentwicklung aus. PMC gehörte einem Private Equity Unternehmen. Über Vertragsdetails und die Höhe des Kaufpreises haben die Parteien Stillschweigen vereinbart.

Quelle: SIMONA

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