Arburg Niederlande feiert 25-jähriges Bestehen

  • Niederländische Tochtergesellschaft: Seit Jahrzehnten erfolgreich am Markt
  • Exklusives Jubiläumsevent: Geschäftsführende Gesellschafterin Renate Keinath überreicht Jubiläumsplastik
  • Top-Themen beim Open-House-Event: Verpackung, Industrie 4,0, additive Fertigung und Bio-Kunststoffe

Die niederländische Arburg-Niederlassung feierte drei Tage lang ihr 25-jähriges Bestehen. Highlight war die exklusive Abendveranstaltung am 1. November 2018 mit 80 geladenen Gästen, darunter auch hochrangige Vertreter des deutschen Mutterhauses. In diesem feierlichen Rahmen überreichte die geschäftsführende Gesellschafterin Renate Keinath die traditionelle Arburg-Jubiläumsplastik an Gerrit Hazeleger, Geschäftsführer der Arburg BV. Zuvor hatte am 30. und 31. Oktober 2018 bereits ein Open-House-Event mit über 240 Besuchern stattgefunden, bei dem die Trendthemen Verpackung, Industrie 4,0, additive Fertigung und Bio-Kunststoffe im Fokus standen.

Bei ihrer Ansprache im Rahmen des Jubiläumsevents hob Renate Keinath die Leistungen des niederländischen Arburg-Teams hervor: „Deren herausragendes Engagement und hohe Kompetenz werden von den Kunden sehr geschätzt und sind ein wichtiger Faktor für die Erfolgsgeschichte von Arburg in den Niederlanden.“ Das belege, dass die 14 Mitarbeiter in den Niederlanden das Arburg-Markenversprechen „Wir sind da.“ tagtäglich unter Beweis stellen würden. Zusammen mit Vertriebsgeschäftsführer Gerhard Böhm bedankte sie sich bei Kunden und Mitarbeitern für die erfolgreiche Entwicklung der Tochtergesellschaft und überreichte Gerrit Hazeleger als Anerkennung die traditionelle Jubiläumsplastik.

 In den Niederlanden seit über sechs Jahrzehnten präsent

Die Erfolgsgeschichte von Arburg in den Niederlanden ließ Gerhard Böhm Revue passieren. Sie begann bereits 1957 mit dem Verkauf der ersten Arburg-Spritzgießmaschine an die niederländische Firma Draka. Es folgten weitere Kunden, die von dem langjährigen Handelspartner Kurval betreut wurden. Aufgrund der erfolgreichen Marktentwicklung gründete Arburg 1993 dann eine Tochtergesellschaft in Nieuw-Vennep, um die Kundenbetreuung vor Ort zu intensivieren. Für den reibungslosen Übergang war von Vorteil, dass die für die Arburg-Technik zuständigen Mitarbeiter des Handelspartners übernommen werden konnten. Als nächster Meilenstein folgte im Jahr 2005 der Bau eines eigenen Gebäudes in Utrecht. Damit konnte das Angebot in Sachen Beratung, Schulung und Service erfolgreich weiter ausgebaut werden.

Arburg nimmt führende Rolle ein

„Seit 2016 erleben wir in den Niederlanden ein großes Wachstum“, betonte der Vertriebsgeschäftsführer. „Neben dem sehr starken Packaging-Sektor sind auch das Zwei-Komponenten-Spritzgießen, die Elastomer-Verarbeitung und Automationslösungen sehr gefragt. Und auch in der Additiven Fertigung ist man in den Niederlanden sehr aktiv.“ Für alle diese Bereiche sei Arburg genau der richtige Partner und demzufolge heute Marktführer bei Spritzgießmaschinen bis 4.000 kN Schließkraft. Auch der Aufbau des Allrounder-Programms bis 6.500 kN sei bei den niederländischen Kunden sehr gut angekommen. Als weiteren Erfolgsfaktor neben der Leistungsfähigkeit der Hightech-Maschinen und -anlagen nannte Gerhard Böhm die exzellente Betreuung durch die Arburg-Mannschaft vor Ort. Zu deren Angebot gehören z. B. die Hotline, kompetente Servicetechniker, Beratung und Unterstützung in den Bereichen Anwendungstechnik, Maschinen- und Robot-System-Konfiguration, Inbetriebnahme und Prozessoptimierung, der Showroom für Versuche und Schulungen sowie ein breit gefächertes Angebot an Kursen und Seminaren.

Open-House-Events für Kunden und Mitarbeiter

Um das Leistungsspektrum anlässlich des Jubiläums „25 Jahre Arburg Niederlande“ live zu präsentieren, veranstaltete Arburg BV ein zweitägiges Open-House-Event im Niederlassungsgebäude. Mit vier Exponaten und innovativen Anwendungen wurden die Themen Verpackung, Industrie 4,0, additive Fertigung und Bio-Kunststoffe intensiv beleuchtet. Ein Allrounder 570 H in Packaging-Ausführung und Brink-Automation fertigte vier dünnwandige IML-Becher in 1,87 Sekunden Zykluszeit. Ein Highlight war auch das Industrie-4.0-Praxisbeispiel von Arburg: die Turnkey-Anlage für das variantenreiche Spritzgießen von elastischen Spannseilen, individuell nach Kundenwunsch. Die Verarbeitung von Bio-Kunststoffen auf einer automatisierten Allrounder-Spritzgießmaschine und die additive Fertigung mit dem Freeformer rundeten den Praxisteil ab. Zusammen mit den Expertenvorträgen erhielte die Besuchen einen umfassenden Überblick über Aktuelles und Trends in der Kunststoffverarbeitung.

Über das durchweg positive Feedback auf die Jubiläumsevents freute sich Gerrit Hazeleger: „Unsere Gäste, die aus der Industrie und Wirtschaft sowie von Universitäten kamen, lobten die Einzigartigkeit unseres Events, das ihnen einen rundum gelungenen Mix aus innovativer Technologie, umfangreichem Wissenstransfer und intensivem Networking geboten hat.“

Quelle: Arburg

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