Schütz Nordic: Noch leistungsfähiger durch zentrale Kunststofffertigung und optimierte Intralogistik

Das Schütz Werk in Norwegen feierte am 29. August 2019 mit über 100 internationalen Gästen die jüngste Werkserweiterung und Modernisierung am Standort in Kongsvinger, rund 100 Kilometer nordöstlich von Oslo. Auf einer neu geschaffenen Hallenfläche von 1.200 Quadratmetern wurde die gesamte lokale Produktion von Kunststoffkomponenten konzentriert und ausgebaut. So wurde zusätzlich zu der bereits vorhandenen Extrusionsblasanlage eine neue Dreischicht-Extrusionsblasanlage installiert und die Innenbehälterproduktion per neuer,vollautomatisierter Fördertechnik an die IBC-Montage angebunden. Auch die Produktion der Kunststoffpaletten wurde in den neuen Hallenkomplex verlegt, so dass sich nun die gesamte Kunststofffertigung unter einem Dach befindet. Mit der erfolgten Zentralisierung im Verbund mit weiteren Optimierungen an der gesamten Intralogistik wurde die Effizienz und Flexibilität unseres Werkes noch einmal wesentlich erhöht.

Bei einer Werksführung machten sich die Gäste selbst ein Bild von der Fertigung, die konsequent den höchsten, Umwelt-, Sicherheits-, und Qualitätsmanagement-Vorgaben folgt. Beeindruckt zeigten sie sich auch von der nochmals verbesserten werksinternen Logistik. Dieses Projekt wurde gleichzeitig mit den Erweiterungen realisiert. Interessantes Detail für die Kunden: Dank dieses Upgrades der Infrastruktur können nun Just-in-time-Aufträge noch schneller umgesetzt werden. Ebenfalls Bestandteil der Erweiterungen: ein komplett geschlossenes neues Lager, das auch den höchsten Anforderungen der Lebensmittelbranche nach FSSC 220000 entspricht. Insbesondere mit Blick auf die Witterungsverhältnisse in Nordeuropa muss damit kein Fertigprodukt mehr draußen gelagert werden. Zudem gewährleistet es eine perfekt auftragsbezogene Einlagerung nach Kundenaufträgen. Dies bietet Kunden noch mehr Liefersicherheit und Flexibilität.

Wachsende Kundenzahlen, langlebige Partnerschaften

Veit Enders, Business Unit Manager EMEA Schütz, und Erik Platek, General Manager Schütz Nordic, begrüßten Vertreter aus Industrie, Wirtschaft und Politik. Zahlreiche internationale Kunden der verschiedensten Branchen waren ebenfalls gerne der Einladung gefolgt. Ihnen dankte Enders in seiner Ansprache für das seit Jahrzehnten entgegengebrachte Vertrauen und die daraus resultierenden langlebigen Partnerschaften. Gleichzeitig betonte er die Bedeutung der Nordic Countries –für Schütz von Anfang an ein äußerstwichtiger Markt.

Inzwischen habe sich das Unternehmen dort auch als größter Rekonditionierer etabliert. Die Kompetenz von Schütz in der Wiederaufbereitung von Containern und demWiedereinsatz zurückgewonnener Kunststoffe sei ein wichtiger Baustein in der Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens. Platek sprach allen Anwesenden ebenfalls seinen Dank für langjährige und erfolgreiche Geschäftsbeziehungen aus. Im 20. Jahr des Firmenjubiläums ließ er die Entwicklung des norwegischen Standorts Revue passieren. Sein Ausblick in die Zukunft versprach Kontinuität und den stetigen Ausbau durch weitere Investitionen.

In ihrem Grußwort lobte die stellvertretendeBürgermeisterin Margrethe Haarr den Einsatz des Unternehmens und dessen positiven Effekt auf die gesamte Wirtschaftsregion. Immerhin sei Schütz Nordic einer der wichtigsten Arbeitgeber in der Provinz Hedmark und habe ganz wesentlich zu deren Weiterentwicklung beigetragen.

20 Jahre Schütz Nordic–eine stolze Bilanz

Mit den aktuellen Maßnahmen erhöht Schütz Nordic erneut seine Flexibilität sowie die Liefersicherheit für die Kunden. Zudem untermauert der Verpackungsspezialist seine führende Marktposition in Nordeuropa. Das Werk im Norden startete 1999. 2003 fanden eine komplette technologische Erneuerung und die Umstellung auf automatische Produktionsanlagen statt. Seitdem vertreibt der Standort die umfangreiche Schütz Produktpalette an IBCs sowie Fässern aus Kunststoff und Stahl am skandinavischen Markt, inklusive Schütz Ticket Service. Im August 2011, nach dem Umzug auf ein größeres Betriebsgelände, eröffnete ein neues Werk mit State-of-the-Art-Produktionstechnik. 2013 startete das Unternehmen eine Kooperation mit All-emballage. Der schwedische Rekonditionierer ist inzwischen ein hundertprozentiges Tochterunternehmen von Schütz. Ein Jahrspäter erhielt das Werk die Zertifizierung entsprechend der Industrienorm FSSC 22000 im Rahmen der Einführung der Foodcert-und Cleancert-Verpackungen.

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