FANUC stellt ersten kollaborativen Leichtbauroboter vor

Intuitive Bedienung für Einsteiger – Weitere Produktneuheiten im Bereich Vision Sensoren, Delta Roboter und Laserschweißen

Neuhausen/Echternach – Fachkräftemangel, Preiswettbewerb und zunehmende Flexibilisierung der Produktion stellen die Industrie vor neue Herausforderungen. Auf der iREX in Tokio, der größten Robotermesse der Welt, präsentierte der führende Automatisierungsspezialist und Industrieroboterhersteller FANUC Lösungen für die Fabrik der Zukunft – und jede Menge technologische Neuheiten.

Größte Neuheit auf dem FANUC-Stand (B-31, Aomi Hall) war der CRX-10iA. Dieser Leichtbau-Roboter begründet eine neue Klasse von Industrierobotern, die Hand in Hand mit Beschäftigten in der Produktion arbeiten. Verglichen mit der bestehenden CR-Serie kollaborativer Roboter aus dem Hause FANUC ist der brandneue CRX-10iA deutlich leichter und kann daher für eine einfache Installation in einer Vielzahl von Anwendungen wie fahrerlose Transportsysteme (FTS) eingesetzt werden. Außerdem kann das Teach Pendant für den CRX-10iA durch einen Tablet-Computer ersetzt werden, was dank einer speziellen neuen Benutzeroberfläche den Bedienkomfort erhöht. Die neue Benutzeroberfläche eignet sich durch intuitive Bedienung besonders für Anwender mit geringer Programmiererfahrung.

Der CRX-10iA ist dadurch ideal geeignet für Kunden, die erstmals Roboter in ihrer Produktion verwenden möchten. Während Kunden in der Automobilindustrie ihre Fertigung schon stark automatisiert haben, nimmt der Bedarf bei kleinen und mittelständischen Firmen stetig zu. Der CRX-10iA kommt in zwei Varianten: Als Kurzarm-Version mit einer Reichweite von 1,2 Metern und als Langarm-Version, deren Arm bis zu 1,4 Meter weit reicht. Die Tragkraft liegt jeweils bei 10 Kilogramm. Während alle sechs Modelle der bestehenden „grünen“ CR-Baureihe kollaborativer FANUC-Roboter auf den erprobten und weit verbreiteten Industrierobotern des Unternehmens basieren, eröffnet der neue Leichtbauroboter CRX-10iA ein neues Kapitel in der Geschichte des japanischen Automatisierungsspezialisten.

Einfache Funktionen und Programmierung

Auf den ersten Blick ins Auge fällt das ergonomische Design des weißen CRX-10iA. Hinter dem schlanken Roboterarm und Körper verbirgt sich die bekannte FANUC-Qualität – gepaart mit einfachen Funktionen, einfacher Installation und einfacher Programmierung. Wie seine Kollegen aus der „grünen“ CR-Reihe kann der CRX-10iA mit einem Vision-System ausgestattet werden, was etwa das autonome Laden und Entladen von Behältern oder Regalsystemen ermöglicht. Auf der iREX demonstriert der CRX-10iA seine Fähigkeiten beim Einladen von Metallblöcken in eine ROBODRILL-Werkzeugmaschine. Umgesetzt wird das mithilfe eines 3D Vision-Sensors.

Auch im Bereich Sensorik bietet FANUC eine Neuheit: Der neue 3DV/1600 Vision Sensor ermöglicht schnelle Bildaufnahmen bei einem deutlich erweiterten Blickfeld von bis zu 1600 Millimetern Durchmesser. Damit lassen sich auch große Teile sicher von dem Sensor erfassen. Auf der iREX wird der 3DV/1600 in einer Sack-Palettierungsapplikation gezeigt. Weil sowohl Sensor als auch Roboter aus dem Hause FANUC stammen, sind alle Bildverarbeitungsprozesse wie Programmierung und Anwendung in der Robotersteuerung integriert. Diese Lösung heißt „iRVision“ und bietet einen großen Vorteil gegenüber Lösungen, bei denen zunächst der Sensor über einen PC mit dem Roboter verbunden werden muss. FANUC baut seit Jahren High-Tech-Vision-Systeme und Kraftsensoren, die ein wichtiges Element der kollaborativen Robotik sind – und einen entscheidenden Schritt hin zu einer Smart Factory darstellen.

Quelle: FANUC

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