Leichte, kosteneffiziente und hochfunktionale Optiklösungen gewinnen in zahlreichen Branchen zunehmend an Bedeutung. Mit dem Projekt „WiUp4U-Kunststoffoptik“ startet das Kunststoff-Institut Lüdenscheid in der zweiten Jahreshälfte 2026 eine praxisorientierte Initiative, die Fachkräften aktuelles Wissen zur spritzgießtechnischen Herstellung von Kunststoffoptiken vermittelt. Ziel ist es, Unternehmen aus der Wert-schöpfungskette dabei zu unterstützen, die Potenziale dieser innovativen Alternative zu Glas gezielt zu erschließen und ihre Wettbewerbsfähigkeit in wachstumsstarken Märkten nachhaltig zu stärken. Interessenten sind herzlich Willkommen.
Die Nachfrage nach leichten, kosteneffizienten und funktionsintegrierten Lösungen wächst rasant. Kunststoffoptiken bieten hier eine zukunftsweisende Alternative zu Glaslinsen. Allerdings sind auch die Anforderungen, gerade bei der Herstellung von abbildenden Linsen nicht zu unterschätzen. Hier ist es wichtig zu Beginn eines Projektes abschätzen zu können, welches Material und Fertigungsverfahren zum Ziel führen kann.
Häufig müssen Sonderverfahren sinnvoll kombiniert und prozess-, werkzeug- und maschinentechnisch umgesetzt werden. Das Kunststoff-Institut Lüdenscheid startet im Juni ein Verbundprojekt mit dem Ziel, bestehende Grundlagen und aktuelles Wissen zur spritzgießtechnischen Herstellung von Kunststoffoptiken als Ersatz für Glaslinsen zu vermitteln, um durch Designfreiheit, Kosteneffizienz und Funktionsintegration innovative Lösungen für wachstumsstarke Märkte zu ermöglichen. Im Rahmen des Projektes werden kompakte und praxisrelevante Inhalte bereitgestellt, die direkt in den Arbeitsalltag integriert werden können.
Schwerpunkte sind der Stand der Technik zu lichttechnischen Materialien wie PC, PMMA und PMMI sowie deren Kennwerte, Werkzeug- und Verfahrenstechnik, Werkzeugstähle und Bearbeitungstechniken für optische Werkzeugoberflächen sowie Beschichtungen.
Darüber hinaus werden Simulationsergebnisse mit der Praxis verglichen, innovative Temperiertechnik und Sonderverfahren vorgestellt und neue Ansätze für die Herstellung von Kunststoffoptiken diskutiert. Ein weiterer Bestandteil ist das Prototyping für Kunststoffoptiken. Der Austausch und das Networking mit Projektpartnern und externen Referenten gehört natürlich auch dazu.
Die Teilnahme bietet eine hervorragende Gelegenheit zur Weiterqualifikation von Mitarbeitern, zum Aufbau von spezialisiertem Wissen und zur Erweiterung technologischer Kompetenzen. Zudem können Markt- und Anwendungspotenziale besser eingeschätzt und neue Geschäftsfelder erschlossen werden.
Der Projektstart ist für die zweite Jahreshälfte 2026 vorgesehen. Eine kurze Laufzeit von neun Monaten gewährleistet eine schnelle Transformation von Wissen und Know-how. Die Zielgruppe umfasst Zulieferer, OEMs, Entwickler, Werkzeugbauer und -konstrukteure, Spritzgießer, Material- und Rohstoffhersteller sowie Anbieter von Normalien und Heißkanalsystemen. Interessenten sollten die Chance nutzen, sich frühzeitig für diesen Zukunftsmarkt zu positionieren und sich ihren Platz im Projekt zu sichern.











